29. November - 1. Advent - Cinema for Life
Der Advent ist für mich eine schwierige Zeit… doch dieses Mal war der erste Advent ein denkwürdiger Sonntag. Früh ging’s los – überall eifriges aufstellen, Soundcheck, Kaffee trinken, in die Maske gehen, Schauspieler tröpfeln langsam ein, Sänger üben, es wird gescherzt, umarmt, die letzten News ausgetauscht, nochmals die Texte geprobt, Interviews und Fotos gemacht.. das war Backstage bevor die Weihnachtslesung von Cinema for life (Cfl) begann. Isabella Schmid ist die treibende Kraft hinter dieser
Organisation welche Lesungen für Krebskranke veranstaltet, hauptsächlich in Spitälern in Deutschland und in der Schweiz. Ausser die Weihnachtslesungen – die fanden im Millers Studio statt – doch der Zulauf wurde von Jahr zu Jahr grösser, darum fand die Veranstaltung im Stage One in Oerlikon statt. Über 550 Patienten und Angehörige genossen die Songs
von Marc und Carmen Sway, Eve Key, M.G. Grace und der Gruppe „Bye Bye Bar“. Doch der Hauptteil des Events waren Lesungen von lustigen, skurrilen, besinnlichen, schrägen Weihnachtsgeschichten, vorgetragen von bekannten Schauspielern aus der Schweiz und Deutschland. Stefanie Glaser, Beat Schlatter, Stefan Gubser, Dani Rohr, Hannes Jaenicke, Anatole Taubman – um nur ein paar Namen aufzuzählen. Insgesamt waren es 28 Künstler welche die Anwesenden verzauberten, sie zum lachen, träumen, weinen brachten, und für drei Stunden ihre Probleme vergessen liessen. Meine Aufgabe war, die Künstler zu interviewen um ihre Beweggründe zu erfahren warum sie dieses Projekt unterstützen – für eine Promodvd für Cfl. War echt spannend und ergreifend, denn sobald die Artisten realisierten, dass es sich nicht um ein Presseinterview handelte, öffneten sie sich und plauderten frei von der Leber.
Die grösste Herausforderung aber waren die Interviews mit den Patienten, welche wir nach der Vorstellung machten. Da musste ich ein paar Mal die Tränen herunterschlucken. Und es ist wunderschön zu spüren, wie viel Mut und Hoffnung ihnen diese Veranstaltung gibt.
Gibt es einen besseren Start in den Advent?
bcbdm - 30. Nov, 05:15




Michael ist ein Israeli welcher zuerst in Miami und dann nach Panama kam um hier Geschäfte zumachen. Er hat einen Zigarrenshop und eröffnete anfangs Jahr den Mini Super Valerie. (Alle seine Geschäfte heissen Valerie - nach seiner 5jährigen Tochter die er über alles liebt, welche aber in Miami wohnt). Wir haben sofort den "Draht" zueinander gefunden und ich verbrachte viele Tage in seinem Shop. Half ihm beim bedienen, wir schwatzten viel, lachten oft über seine Witze.. Wenn er einen schlechten Tag hatte motivierte ich ihn und umgekehrt - kurz er wurde zu meinem besten Freund, Berater und Beschützer. Durch ihn lernte ich viele Leute kennen und verbrachte unzählige Stunden mit Brainstormings wie er sein Geschäft ausbauen könnte, Geschichten aus unseren Leben, Gitarrenmusik 

Wer Martin auf meinen Einträgen vermisst hat.. nun nachdem wir uns getrennt haben gab es eine chaotische Zeit - aber wir haben trotz all den schwierigen Umständen eine tolle Freundschaft beibehalten - und darum möchte ich ihm diesen Eintrag widmen. Mit Panamahut (made in Ecuador - dort kommen die echten Panamahüte her!!) und einem schönen Cabriolet fährt er in die Zukunft entgegen... Er hat eine Anstellung bei einem panamesischen Vermögensverwalter und ist seit Samstag wieder im ach so schönen Panamá. All the Best - i will miss you!
Meine eifrigen Bloggleser wissen, dass ich schon einmal in der panamesischen Presse mit Bild berücksichtigt wurde (lang ist es her..) aber nun hab ichs sogar ins Zürcher Tagblatt geschafft.. Kicher, kicher! Das Restaurant Giesserei in Oerlikon ist auf dem alten Firmengelände meiner Familie - und nach dem Umzug ins "Leutschenbach" (Oerlikon West) war das Areal der alten Armaturenfabrik zuerst für Künstler - dann kam ein junges Team welche ein Restaurant daraus machen wollten.. nun sind es 13 Jahre her - 3 Jahre llegal und 10 Jahre legal einen tollen Restaurantbetrieb aufbauten - dies wurde mit einem berauschenden Fest gefeiert - das Wetter war herrlich & das Team hat super Arbeit geleistet. Wer die Giesserei nicht kennt - eine Kulinarische Lücke! Und so kam ich ins Tagblatt...
uli/August sind doch die schönsten Monate - nicht nur wetterbedingt, sondern da sind die besten Leute geboren (sorry will niemanden zu nahe treten) aber da ist eine Geburifete nach der anderen.. zuerst meine Sis, dann meine Mom, 70 Jahre Markus, dann der neuste AHV-Teenie und so weiter... Die Löwen sind allgegenwärtig und fauchen gerne :-)) aber sind auch die besten Schmusekater... Gut soviel Eigenlob ist wohl vertragbar oder? 


Da sitze ich - früh am morgen, schaue auf die Lichter der Stadt, bin aus dem Ausgang zurück.. mein letzter Abend... als ich heute durch das Quartier lief ist mir bewusst geworden, was ich eigentlich zurücklasse. Meine Spanischlehrerin hat mit mir den letzten Abend verbracht – eine super Person – und nun geht’s ins Flugzeug… Ein lachendes und ein weinendes Auge – es war eine super spannende Zeit – ich hab viel gelernt und ich bereue keine Minute meines Aufenthaltes – ich würde es beim nächsten Mal im Ausland sicherlich anders angehen, jeder macht Fehler – aber Panama war ein spannendes Abenteuer! Ich freue mich mega zurück zukommen, obwohl ich nicht weiss was die Zukunft bringt. Ich lasse den Blogg offen und schreibe euch wie meine Rückkehr war… Zum letzen Mal aus Panama – ein herzlicher Gruss aus den Tropen!

